Women’s Heart Austria
ist eine österreichweite Initiative für die Herzgesundheit von Frauen. Wir verbinden medizinische Expertise, klinische Praxis und wissenschaftliche Forschung, um die geschlechtsspezifische Kardiologie gezielt weiterzuentwickeln. Unser Fokus liegt auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen, ihren besonderen Risiken, Symptomen und Versorgungsrealitäten.
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In der Genderkardiologie gibt es nach wie vor großen Aufholbedarf – sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie. Die interdisziplinäre Vernetzung – auch international – erachte ich als ganz wesentlich, damit wir gemeinsam etwas für die Frauen bewegen können!
Univ.-Prof.in Dr. in Alexandra Kautzky-Willer
Wir müssen in der Medizin generell mehr auf Genderaspekte achten, um unsere Patientinnen und Patienten gut behandeln zu können. In der Genderkardiologie haben wir noch Defizite. Eine Voraussetzung, um diese bestmöglich aufzuholen, sind Teams, in denen beide Geschlechter gut repräsentiert sind.
Prim. Priv. Doz. Dr. Martin Martinek
Moderne Medizin beinhaltet für mich, dass man sich ganz bewusst auch mit genderspezifischen Themen auseinandersetzt, Unterschiede erkennt und entsprechend damit umgeht.
LAbg. Mag. a Christine Haberlander
Ich unterstütze es sehr, dass man in der Forschung und auch im Medizinstudium mehr auf Gender-Aspekte achtet. In der Ausbildung finde ich es wichtig, weibliche Kardiologinnen zu unterstützen und in der Auswahl des Faches zu bestärken.
Dr.in Margarethe Strießnig
Aus den Studien sehen wir, dass Frauenherzen anders schlagen, dass die hormonelle Situation anders ist als bei Männern. Diese Unterschiede müssen in der Diagnose und Therapie berücksichtigt werden.
Dr.in Petra Wolfinger
Gendermedizinische Forschung und Initiativen sind wichtig, um das Thema in die Breite zu bringen und entsprechende Hilfestellungen zu geben, damit die Frauen und Männer gendergerecht behandelt werden.
Mag.a pharm. Martina Anditsch
Wir müssen mehr auf die biologischen, anatomischen und soziokulturellen Unterschiede achten, um eine bessere Prävention, Diagnostik und Therapie für Frauen zu bieten. Empowerment für Frauen in der Medizin ist wichtig, weil wir nur durch die verschiedenen Perspektiven Geschlechterparität erreichen können.
Prim. ao Univ. Prof.in Dr.in Judith Löffler-Ragg
Women’s Heart Austria ist wichtig als Ergänzung zu den Awareness-Kampagnen für die Bevölkerung. Die Vernetzung und der wissenschaftliche, evidenzbasierte Zugang sind unverzichtbar, um die Genderkardiologie voranzutreiben.
Dr. Johannes Föchterle, MBA
Women’s Heart Austria ist eine wichtige Initiative, um die Genderkardiologie voranzutreiben. Dass hier noch viel zu tun ist, sehen wir im klinischen Alltag. Und ich bin überzeugt davon, dass Kardiologinnen durch Vernetzung und Empowerment profitieren.
Dr.in Roza Badr Eslam, MSc.
Women’s Heart Austria ist eine wichtige Initiative für die Gendermedizin - hier gibt es sicherlich noch einiges zu tun. Und man muss Frauen fördern, vor allem junge!
Dr.in Andrea Doblander